Gewinnquoten

Glossar zu Sportwetten – und Pferdewetten

Gewinnquoten

Mit Gewinnquote wird das Verhältnis zwischen Einsatz und möglichem Gewinn angegeben. Um den Gewinn zu errechnen, muss also der Einsatz mit der entsprechenden Quote multipliziert werden. Eine Gewinnquote von 4,5 bedeutet zum Beispiel, dass für einen Einsatz von einem Euro 4,50 Euro ausgezahlt werden.
Die Quote errechnet sich anhand der Wahrscheinlichkeit, mit der ein bestimmtes Ergebnis eintrifft. Diese Wahrscheinlichkeit muss vom entsprechenden Buchmacher eingeschätzt werden. Hält zum Beispiel ein Buchmacher einen Sieg einer Mannschaft „X“ zu 50% für wahrscheinlich, so ergibt sich daraus eine Quote von „2“.
Von dieser rechnerischen Quote zieht der Buchmacher seine Marge ab, die in Deutschland bei ca. 20% liegt. Es ergäbe sich somit eine Quote von „1,6“. Die addierte Wahrscheinlichkeit aller möglichen Ergebnisse liegt natürlich immer bei 100%.
Anhand der Gewinnquoten ist es auch möglich, unterschiedliche Buchmacher miteinander zu vergleichen. Bei einer Fußballwette müssen zum Beispiel die Quoten für Sieg, Unentschieden und Niederlage addiert werden, um zu erfahren, welcher Buchmacher günstiger kalkuliert. Im Idealfall würden natürlich 100% der gesamten Einsätze wieder ausgeschüttet, was allerdings für den Buchmacher nicht rentabel wäre.

Gewinnquoten

Sie sind der wichtigste Faktor, der als Entscheidungshilfe für Sportwetten gelten sollte. Mit Gewinnquoten können die Angebote der verschiedenen Sportwettenanbieter miteinander verglichen werden. Sie werden errechnet durch die Zusammenfassung einzelner Faktoren, die je nach Buchmacher unterschiedlich ins Gewicht fallen können. Die Form einer Mannschaft, Heimvorteil und einzelne Spieler sind einige dieser Faktoren, die in die Quoten mit einfließen. Zusätzlich steckt in den Gewinnquoten auch die Marge der Buchmacher, also der Provision, die für den Online Wettanbieter übrig bleibt.

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